Selbstgemachte Aquarien sind immer ein Blickfang
© Aquarien- und Terrarienverein Glarus

Süswasseraquarium

Das Süßwasseraquarium ist die häufigste Variante eines Aquariums. Damit bezeichnet werden alle Aquarien, deren Salzgehalt bei einem auf 4 °C geeichten Aräometer eine Wasserdichte von 1,000 g/cm³ ergibt. Damit unterscheidet es sich vom Brackwasser- und Meerwasseraquarium. Süßwasseraquarien können weiterhin in eine ganze Reihe anderer Unterklassen kategorisiert werden: beispielsweise in Altwasseraquarium, Biotopaquarium  z. B. Amazonasbecken, Artaquarium  oder Gesellschaftsaquarium, Schwarzwasseraquarium, Naturaquarium oder Holländisches Pflanzenaquarium. In den meisten Fällen werden Neu- Aquarianer mit einem Süßwasseraquarium beginnen, da im Fachhandel bereits eine große Auswahl an Komplettsets zu günstigen Preisen erhältlich sind. Sie enthalten eine geeignete Beleuchtung, einen Aquariumfilter  sowie in der Regel eine Stabheizung. Die Technik ist in diesen Sets enthalten und einfach aufgebaut. Der Betrieb eines solchen Süßwasseraquariums ist nach eingehender Information durch entsprechende Einsteigerliteratur sehr einfach. Ein größeres Becken ab einem Bruttovolumen von etwa 120 l weist eine bessere biologische Stabilität auf als ein kleineres und ist somit einfacher zu pflegen.
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Brackwasseraquarium

Ein Brackwasseraquarium, auch Brackwasserbecken genannt, ist eine spezielle Form des Aquariums. Hier werden Lebensbedingungen erstellt, wie sie beispielsweise in den Mündungsgebieten von Flüssen oder Mangrovensümpfen  vorherrschen. Süßwasser und Meereswasser mischen sich hier zu Brackwasser. Entsprechend liegt die Dichte im Brackwasseraquarium  mit 1,002 bis 1,020 über der eines Süßwasseraquariums, jedoch unter der eines Meereswasseraquariums. Der Salzgehalt im Brackwasseraquarium muss nicht notwendigerweise konstant gehalten werden. Auch an natürlichen Standorten wechseln die Bedingungen durch den Einfluss der Gezeiten. Wesentlicher ist, dass die Veränderung nicht zu schnell erfolgt.
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Meerwasseraquarium

Natürliches Meerwasser ist eine Lösung der Ionen verschiedener Salze (v.a. Kochsalz, Magnesiumsulfat, Magnesiumchlorid, Calciumchlorid und Natriumhydrogencarbonat). Der durchschnittliche Salzgehalt liegt bei ca. 3,4 % (34 g/L), wobei im Einzelfall auch Abweichungen möglich sind (Rotes Meer bis zu 4,2 %). Für aquaristische Zwecke wird Seewasser meist hergestellt, in dem man Leitungswasser durch Umkehrosmose reinigt und mit Meersalzmischungen versetzt. Zoos und öffentliche Großaquarien, die an der Küste liegen, verwenden auch manchmal natürliches Meerwasser, wenn es sauber genug ist. Mit einem Aräometer oder einem Refraktometer kann der Salzgehalt kontrolliert werden.
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Aquarien (Wikipedia)

Das Aquarium (v. lat. aqua „Wasser“) ist die am weitesten verbreitete Art des Vivariums. Meist handelt es sich bei Aquarien um Gefäße aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff, die mit Wasser befüllt werden. Mit Hilfe von Fischen und wirbellosen Tieren wie Weichtieren oder auch Krebsen sowie Wasserpflanzen und Bodenmaterialien, meist Kies oder Sand, stellt der Aquarianer eine Unterwasserwelt her und erhält sie am Leben. Auf Wassertiere spezialisierte Zoos (auch Aquazoos genannt) bezeichnen sich ebenfalls als Aquarien. Zitat aus Wikipedia.